Von der Sonne profitieren - Eigenverbrauch lohnt sich

Den Strom aus Sonnenlicht zu produzieren lohnt sich jetzt noch mehr. Für Hausbesitzer und Gewerbetreibende sind Photovoltaikanlagen nach wie vor eine attraktive Investition.

So funktioniert der Eigenverbrauch

Der in den Solarmodulen produzierte Gleichstrom wird vom Wechselrichter in eine netzförmige Wechselspannung umgewandelt. von dort fließt der produzierte Strom erst einmal über die Hausverteilung zu den angeschlossenen Verbrauchern. Den Überschuss, den die PV-Anlage produziert, wird über den Stromzähler ins Stromnetz des Energieversorgers eingespeist und vergütet.


So wird Eigenverbrauch gemessen

Zur Messung des Eigenverbrauchs werden drei Zähler benötigt. Ein PV-Zähler(nur notwendig bei Anlagen über 10 kWp Modulleistung) für die erzeugte Solarenergie, ein Einspeise- und ein Bezugszähler – wobei die beiden Letzteren als Zweienergierichtungszähler zusammengefasst werden können. Der gesondert vergütete Eigenverbrauch entspricht dabei der Differenz aus PV-Erzeugungs- und Einspeisezähler.

Mehr Eigenverbrauch = mehr gespart

Bei einer Photovoltaikanlage mit ca. 5 kWp Modulleistung (entspricht ca. 32 m⊃2; Modulfläche) und einem Jahresverbrauch von 3000 kWh ergibt sich bei normalem Benutzerverhalten ein Eigenverbrauchsanteil von ca. 15 %.

Das heißt, dass von den produzierten 4900 kWh ca. 750 kWh selbst verbraucht und nicht teuer vom Energieversorger gekauft werden muss. Der Rest wird ins Stromnetz eingespeist.

Durch ein Anpassen Ihres Benutzerverhalten können Sie den Eigenverbrauchsanteil auf bis zu 25 – 30 % steigern (z. B. Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine mittags bei hoher Leistung der PV-Anlage einschalten).

Da mittlerweile die Einspeisevergütung nur noch 13 -15 Cent/kWh beträgt, sparen Sie sich somit bei einem momentanen Strompreis von 22 Cent/kWh netto, mindestens 7 Cent an jeder produzierten und selbstverbrauchten Kilowattstunde.

Eine Steigerung auf bis 95 % Eigenverbrauchsanteil erreichen Sie bei Einbau eines Stromspeichers.